Paulus

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Cicerone Performance Dr. Rudolf H. Röttinger

Der Apostel Paulus

Lebensgeschichte

  Saulus aus Tarsus in Zilizien, heute in der südöstlichen Türkei, am Fusse des Taurusgebirges südwestlich von Adana. Er trägt als zweiten den römischen Namen Paulus (lateinisch «der Kleine», «der Geringe», «der Niedrige») und hat von seinem Vater das römische Bürgerrecht geerbt.
  Strebsamer Rabbinenschüler, Pharisäer
  Amt als Schriftgelehrter
  Im Alter von ungefähr dreissig Jahren Beaufsichtigung der Steinigung des Christen Stephanus.
  Nach der Zersprengung der Christen in Jerusalem bevollmächtigt ihn der Hohepriester zur Verfolgung der Christen in Syrien.
33-35 Bevor Saulus Damaskus erreicht, hat er eine Erscheinung und erblindet.
  Nach drei Tagen in Damaskus erhält er vom Christen Ananias den Auftrag, das Evangelium zu verbreiten, wird durch dessen Handauflegung wieder sehend und lässt sich taufen.
  Er zieht sich zurück nach Tarsus in Zilizien zum Studium der heiligen Schriften.
47-48 Erste Missionsreise
49 Apostelkonzil in Jerusalem
49-52 Zweite Missionsreise
52-56 Dritte Missionsreise
56 Gefangennahme in Jerusalem
57 Flucht
  Segelfahrt von Caesarea über Kreta nach Malta
59 Malta
60 Predigt in Rom
64-68 Märtyrertod von Paulus und Petrus unter Kaiser Nero in Rom
  Der Namenstag (Petrus und Paulus) ist der 29. Juni.
  Das Attribut von Paulus ist das Schwert; es bezieht sich einerseits auf seine Enthauptung und andrerseits auf Kapitel 6, Vers 17, des Epheserbriefes «Und nehmet an euch ... das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist!»

Quellen

DETZEL, Heinrich: Christliche Ikonographie: Ein Handbuch zum Verständnis[s] der christlichen Kunst. Zweiter (Schluss-)Band: Die bildlichen Darstellungen der Heiligen. 18+713+4 S. Freiburg (Breisgau): Herder, 1896.

DIE HEILIGE SCHRIFT DES ALTEN UND DES NEUEN TESTAMENTS. (Zürcher Bibel). 10+938+336+36+7 S. 20. Auflage, Zürich: Verlag der Zürcher Bibel, 1991. ISBN 3 85995 083 5.

HOUSE, H. Wayne: Chronologische Tabellen und Hintergrundinformationen zum Neuen Testament. 147 S. 3. Auflage, Marburg (Lahn): Francke, 1992. ISBN 3 88224 318 X.

RIENECKER, Fritz / MAIER, Gerhard: Lexikon zur Bibel. Herausgegeben von Fritz RIENECKER; neu bearbeitete Ausgabe herausgegeben von Gerhard MAIER. 8+896+22+96 S. 1. neu bearbeitete Auflage, Wuppertal / Zürich: R. Brockhaus, 1994. ISBN 3 417 24654 7.

© Cicerone Performance Dr. Rudolf H. Röttinger
Homepage http://www.roettinger.ch oder http://www.cicerone.ch
Fassung vom 1. Januar 2005
Letzte Revision 1. Juli 2008
Nächste Revision 1. August 2008